Die Steuerinitiative der SP führt zu Steuererhöhungen beim Mittelstand.
Die SP sagt, ihre Initiative treffe nur einen verschwindend kleinen Teil der Bevölkerung. Das stimmt so nicht. Weil die Steuerkurve generell angepasst werden müsste, sind auch Steuererhöhungen für den Mittelstand absehbar.
Die Steuerinitiative der SP trifft mittelständische Familienunternehmen.
Die Mehrheit der Bevölkerung arbeitet in mittelständischen Familienunternehmen. Viele dieser Unternehmer haben nicht nur ihr Herzblut, sondern auch ihre finanziellen Mittel in die Firma investiert. Mit der SP-Steuerinitiative würden sie gezwungen, Geld aus der Firma zu ziehen. Dies wiederum führt dazu, dass Geld für Investitionen fehlt und keine Arbeitsplätz geschaffen werden können.
Die Steuerinitiative führt dazu, dass Reiche die Schweiz verlassen.
Ein Drittel des Ertrages der Bundessteuer wird durch Reiche bezahlt. Viele Reiche würden unser Land bei Annahme der Initiative verlassen, weil es für sie attraktive Alternativen gibt. Die Folge sind massiv tiefere Steuereinnahmen. Die fehlenden Gelder würden einmal mehr beim Mittelstand eingetrieben.
Die Steuerinitiative unterliegt einem groben Denkfehler.
Die Initianten behaupten, Steuerwettbewerb sei ungerecht, da die Reichen mobil seien und immer dort hinziehen könnten, wo es am günstigsten sei. Bleiben müssten die anderen. Genau daran ändert sich mit der Initiative nichts: die Reichen ziehen ins Ausland und die anderen bezahlen noch mehr.
Die Steuerinitiative ist der erste Schritt zu einer angestrebten radikalen “Steuerwende”.
Die SP-Delegierten haben im Januar beschlossen, die Koalition “Steuerwende” zu unterstützen. Ein radikaler Wechsel zu einer materiellen Steuerharmonisierung. Neben der angestrebten Umverteilung soll damit auch der automatische Informationsaustausch mit allen Behörden demokratischer Rechtsstaaten einhergehen.
